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Herner Hilfsorganisationen in zivil-militärischer Zusammenarbeit

Sanitätseinheiten bestehen Katastrophenschutzübung des Kreisverbindungskommando Herne (KVK Herne)

Warten auf den Übungsbeginn

Am frühen Samstagmorgen des 17.09. trafen sich die DRK-Einsatzkräfte, um in den voll geplanten Tag zu starten. Nach dem Herstellen der vollständigen Einsatzbereitschaft an der Unterkunft des Fachbereichs Einsatzdienste ging es zum Cranger Kirmes-Platz. Dort wurde die Einheit des DRK Herne und Wanne-Eickel mit den anderen Einheiten von Arbeiter Samariter Bund (ASB), der Johanniter Unfallhilfe (JUH) und der Rettungshundestaffel der Feuerwehren NRW zusammengeführt. 

Die Reservisten des KVK Herne gaben dort eine erste Lageeinweisung in die Übung "schnaufender Büffel" und erteilten den Marschbefehl für die Verlegung der Einsatzkräfte in die Westfalen-Kaserne in Ahlen.

In Ahlen erfolgten zwei Übungsdurchläufe zur Versorgung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV). Bei dem MANV müssen grundsätzlich erweiterte Versorgungsstrukturen an der Einsatzstelle errichtet werden, um einen medizinischen Ressourcenmangel auszugleichen. 

In diesem Fall wurde ein Busunfall mit zwei Bussen und mehreren Verletzten dargestellt. Zum Teil war der Einsatz von Rettungshunden zum Auffinden der Patienten notwendig. Weiter wurde ein Unwetter-Szenario in den zweiten Übungsdurchgang eingespielt. Der Fachbereich Einsatzdienste war mit einer Teileinheit der Einsatzeinheit Herne 03 und 12 Einsatzkräften an den Übungen beteiligt. Zwei KTW Besatzungen versorgten an der Unfallstelle die Verletzten, die Besatzung des GW-San NRW errichtete ein Sanitätszelt zur Patientensichtung und der DRK ELW (Einsatzleitwagen) beteiligte sich an der Einsatzleitung. Besonders gut konnte die Zusammenarbeit unterhalb der verschiedenen Hilfsorganisationen und die Versorgung von schwerverletzten Patienten geübt werden.

Die Reservisten des KVK Herne organisierten und leiteten den gesamten Tagesablauf. Des Weiteren waren Helfer des Malteserhilfsdienstes Herne für die Verpflegung und Einsatzkräfte für die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) im Einsatz. Um 19 Uhr waren alle Fahrzeuge an der Unterkunft zurück.

Zum Abschluss des Tages lobten die Einladenden die hohe Einsatzbereitschaft aller Helferinnen und Helfer. Im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) ist die alljährliche Übung der Herner Hilfsorganisationen eine sehr wertvolle Möglichkeit zur Zusammenarbeit der Herner Kräfte. Dafür auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön! 

Weitere Informationen zum Fachbereich Einsatzdienste

17. September 2016 20:06 Uhr. Alter: 2 Jahre